Google DeepMind verbindet aktuelle Satellitenbeobachtungen und KI, um jede Stunde eine weltweite Vorhersage mit bis zu fünf Kilometern Auflösung zu erstellen.
Deutlich detaillierteres Weltwetter
WeatherNext 3 wurde am 3. September 2026 vorgestellt und ist ein wichtiger Schritt für KI-Wettermodelle.
Für manche Variablen erreicht es fünf Kilometer und stündliche Aktualisierungen statt 25 Kilometer und sechs Stunden.
Satelliten direkt am Modell
Mosaike geostationärer Satelliten liefern eine aktuelle Sicht auf Wolken, Fronten und Niederschlag.
Zusätzlich lernt das System aus Bodenstationen und kann lokale Bedingungen auch in wenig beobachteten Gebieten schätzen.
Regen bleibt der schwierigste Test
Regen und Schnee entstehen durch schnelle lokale Prozesse, die globale Modelle oft glätten.
Die gemeldeten Verbesserungen gelten für bestimmte Kennzahlen und Vorhersagezeiträume, nicht für jede einzelne Prognose.
Mehr als ein Wetterbericht
Wind in Turbinenhöhe, Bewölkung und Sonneneinstrahlung helfen Energienetzen, Landwirtschaft, Luftfahrt und Katastrophenschutz.
Das Modell wird in Google-Dienste integriert; ein Teil der Daten steht über die Cloud bereit.
KI ersetzt keine Wetterdienste
Auch detaillierte Prognosen bleiben unsicher, weil die Atmosphäre chaotisch und die Beobachtung unvollständig ist.
WeatherNext 3 ergänzt nationale Wetterdienste; amtliche Warnungen bleiben deren Aufgabe.

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